Eine Reise zur „Perle Afrikas“

May 20, 2015  •  4 Comments

Die "Perle  Afrikas"                                                                                                                       Februar, 2015

So jedenfalls nannte einst der britische Premier Winston Churchill das Land Uganda.

Gleich vorweg sei gesagt, dass unserer Reise in Teilen gesponsert war; es gab einige Vergünstigungen durch verschiedene Lodgen. Trotzdem bemühe ich mich hier um eine ehrliche Bewertung, die aber auch zugleich auch nur subjektiv sein kann.

Etwas skeptisch machten wir uns also auf den Weg zu unserem ersten Besuch in das ostafrikanische Land. Würde es uns gefallen in einer so dicht besiedelten Region auf Safari zu gehen? Waren wir doch verwöhnt von den weiten Savannen der Serengeti oder den riesigen wilden Nationalparks Botswanas. Auf meinem Kurzbesuch bei den Berggorillas vor einigen Jahren hatte ich jedenfalls nur wenige stark besiedelte Regionen gesehen...

Doch wir sollten nicht enttäuscht werden.

Früh am morgen holte uns unsere super nette Guide(in) Dani, a kölsche Mädche, in Entebbe ab und so konnten wir den meisten Staus rund um Kampala entgehen. Auf dem Weg zu unserem ersten Ziel, dem Murchison Falls National Park, konnten wir schon ein Chamäleon vor dem sichern Tot im Straßenverkehr retten. Mittags erreichten wir das Gate und durchquerten zunächst den spannenden Budongo Forest. In diesem Teil des Nationalparks kann man auch von der hiesigen Lodge schon bei einem Trekking wilden Schimpansen begegnen. Wir aber hoben uns diesen Trip für den Kibale Forest auf (deshalb hier ein Pavian...). 

Olive baboon (Papio anubis)Olive baboon (Papio anubis)Olive baboon (Papio anubis), Budongo Forest, Murchison Falls National Park, Uganda, Africa
Anubispavian oder Grüner Pavian (Papio anubis), Budongo Forest, Murchison Falls National Park, Uganda, Afrika
Unser Weg führte uns zunächst an einen Parkplatz oberhalb der Wasserfälle. Von hier aus startete ein kleiner Pfad zu verschiedenen Aussichtspunkten des Naturschauspiels. Der Nil stürzt sich durch einen nur 7 m breiten Felsspalt rund 43 m in die Tiefe, genannt die Murchison Falls... Auf keinen Fall sollte man auf diesem kurzen Weg genügend Trinkwasser und eine Kopfbedeckung vergessen!

Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich unser erstes Quartier, die Murchison River Lodge. Diese liegt etwas erhöht und bietet einen wunderbaren Blick auf den Nil und das gegenüberliegende Ufer. Leider war die Lodge ausgebucht (wir wussten es vorher), so dass wir kein Cottage bekamen, sondern nur ein großes Zelt mit bequemen Betten. Uns war es recht denn so lieben wir Afrika. Als Entschädigung genossen wir am Abend noch ein vorzügliches Dinner bevor wir völlig übermüdet ins Bett fielen. Wir nahmen nur noch kurz die nächtlichen Klänge der afrikanischen Wildnis war bevor uns der Schlaf übermannte.

Murchison-FallsMurchison-FallsMurchison Falls, Murchison Falls National Park, Uganda, Africa
Murchison-Falls, Murchison-Falls-Nationalpark, Uganda, Afrika
Murchison-FallsMurchison-FallsMurchison Falls, Murchison Falls National Park, Uganda, Africa
Murchison-Falls, Murchison-Falls-Nationalpark, Uganda, Afrika
Noch vor Sonnenaufgang ging schon der Wecker denn wir wollten möglichst früh unterwegs sein. Eine Frühstücksbox war bereits gepackt und so waren wir einer der ersten, die an der Fähre zur Paraa-Region, dem besten Safarigebiet im Park, anstanden. Dieses etwas klapprige Floß war nicht besonders vertrauenerweckend, brachte uns aber sicher auf die andere Seite des Nils.

Car Ferry, Murchison Falls National ParkCar Ferry, Murchison Falls National ParkCar Ferry, Murchison Falls National Park, Uganda, Africa
Autofaehre, Murchison-Falls-Nationalpark, Uganda, Afrika
Auf der Paraa-Seite angekommen, fuhren wir, anders als die meisten anderen Fahrzeuge, anstatt links dem Fluss entlang nach rechts ins Hinterland. Wir waren nicht so auf der Löwenjagd wie die Linksabbieger, sahen schließlich auf unserer Seite aber doch welche. Überhaupt hat der Murchison Falls National Park nur eine verhältnismäßig geringe Population an Löwen. Überrascht wurden wir allerdings von der großen Tierdichte des Parks.

So konnten wir uns viel Zeit nehmen nach allen möglichen Tierarten Ausschau zu halten, wie z.B. die von Norden aus nur bis hier vorkommenden Husarenaffen oder den vielen Elefanten. Einziges Manko, und das würde bis auf die Dschungelregionen auch für den Rest der Reise zutreffen, war, dass wir Ende der Trockenzeit unterwegs waren. Nun wurden viele Flächen gezielt abgebrannt welches oft ein doch recht unschönes Landschaftsbild ergab und eine sehr diesige Atmosphäre erzeugte.

Bis zum Mittag waren wir unterwegs und begeistert von vielen interessanten Tierbegegnungen und Erlebnissen. Nur einen Schuhschnabel konnten wir nicht entdecken. Hatten wir das Frühstück noch während der Fahrt gegessen machten wir Lunch in allerbester Safarimanier. Während alle Anderen in ihrer Lodge aßen suchten wir uns ein schönes Plätzchen am Fluss und machten es uns gemütlich.

patas monkey or Hussar monkeypatas monkey or Hussar monkeypatas monkey or Hussar monkey, Erythrocebus pata, Murchison Falls National Park, Uganda, Africa

Husarenaffe, Erythrocebus pata, Murchison-Falls-Nationalpark, Uganda, Afrika
patas monkey or Hussar monkeypatas monkey or Hussar monkeypatas monkey or Hussar monkey, Erythrocebus pata, Murchison Falls National Park, Uganda, Africa

Husarenaffe, Erythrocebus pata, Murchison-Falls-Nationalpark, Uganda, Afrika
Am Nachmittag stand dann noch eine etwa 3stündige Bootsfahrt an, bei der wir viele Hippos, Krokodile, aber auch Elefanten und Antilopen, sowie jede Menge Vögel am Ufer beobachten konnten. Höhepunkt der Fahrt war schließlich das erreichen der Wasserfälle von der Flussseite aus. Die meisten Passagiere stiegen hier aus und gingen den Rundweg den wir am Vortag gemacht hatten. So hatten wir das Boot bei der Rückfahrt fast für uns alleine.

aggressive male elephantaggressive male elephantaggressive male African Bush Elephant, Loxodonta africana, Murchison Falls National Park, Uganda, Africa
aggressiver maennlicher Afrikanischer Elefant, Loxodonta africana, Murchison-Falls-Nationalpark, Uganda, Afrika
Murchison-FallsMurchison-Fallstourist ship in front of Murchison Falls, Murchison Falls National Park, Uganda, Africa
Touristenschiff vor Murchison-Falls, Murchison-Falls-Nationalpark, Uganda, Afrika
Der 3te Reisetag bestand dann vor allen Dingen aus einer langen Fahrt zum Kibale Forest. Diese war allerdings nicht uninteressant. So gab es unterwegs z.B. eine Reihe schöner Begegnungen mit den Menschen Ugandas.

locals around 4x4 in villagelocals around 4x4 in villagelocals around 4x4 in village of Uganda, Africa
Einheimische umringen Gelaendewagen in einem Dorf in Uganda, Afrika
Am Nachmittag kamen wir dann in der optimal mitten im Dschungel gelegen Primate Lodge an.

Beschreibung Lodge: Gute Mittelklasse-Lodge mit sauberen Zimmern, freundlichem Personal und gutem Essen. Am meisten für die Lodge spricht die tolle Lage mitten im Urwald direkt neben dem Startpunkt des Schimpansentrekkings. 

http://ugandalodges.com/primate/

Primate Lodge KibalePrimate Lodge KibalePrimate Lodge Kibale, Kibale National Park, Fortl Portal, Uganda, Africa

Primate Lodge Kibale, Kibale-Nationalpark, Fortl Portal, Uganda, Afrika
Primate Lodge KibalePrimate Lodge KibalePrimate Lodge Kibale, Kibale National Park, Fortl Portal, Uganda, Africa

Primate Lodge Kibale, Kibale-Nationalpark, Fortl Portal, Uganda, Afrika

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Schimpansen. Es gibt zwei Möglichkeiten diese zu besuchen. Zum einen während des standardmäßig angebotenen Trekkings in einer Gruppe. Hierbei erfährt man einiges über den hiesigen Regenwald im Allgemeinen und sucht nach den verschiedensten Tierarten. Bei den Schimpansen hält man sich dann so etwa eine Stunde auf.

Die zweite Möglichkeit, und da bin ich unserem Veranstalter sehr dankbar das dieser uns dies nahe legte und ermöglichte, ist die sogenannte „Chimp Habituation Experience“. Sie ist im Verhältnis nur unwesentlich teurer und ich empfehle jedem der kann diese Möglichkeit zu wählen. Bei dieser Variante hat man seinen privaten Guide und ist den ganzen Tag mit den Schimpansen quer durch den Dschungel unterwegs.

Gut ausgestattet mit unseren Trekkingschuhen, Stulpen, Regenjacke und langärmeligen Hemden ging es um 7:00 Uhr los. Für meine Photoausrüstung, Wasser und Proviant leisteten wir uns noch einen Träger. Zunächst auf festen Wegen näherten wir uns nach etwa 30 min Wanderung den Chimps. Dann mussten wir den Weg verlassen und standen nach kürzester Zeit unterhalb ein paar Baumriesen in denen unsere Freunde gerade in ihren Nestern erwachten und aus den Betten stiegen.

Zunächst war Frühstück angesagt. Alles geschah hoch oben in den Baumwipfel und wir bekamen fast Genickstarre beim beobachten. An gute Fotos war nicht zu denken. So langsam kamen dann die Ersten runter von den Bäumen und die wilde Hatz quer durch den Dschungel begann... Einzeln und in kleinen Gruppen stürmten sie an uns vorbei und wir stolperten hinterher. Immer nach wenigen Minuten wurde dann von den Schimpansen eine kurze Pause eingelegt und mit wildem Geschrei die Grenzen des Territoriums der Gruppe Kund getan. Auffällig dabei war das wir fast ausschließlich erwachsene, männliche Tiere zu sehen bekamen, die wahrscheinlich auch uns gegenüber weniger scheu waren.

tourist takes a photo of a chimpanzeetourist takes a photo of a chimpanzeetourist takes a photo of a Common chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fortl Portal, Uganda, Africa|
Tourist fotografiert Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fortl Portal, Uganda, Afrika
juvenile Common chimpanzee, Pan troglodytesjuvenile Common chimpanzee, Pan troglodytesjuvenile Common chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa

Baby Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Common chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Die Hatz ging noch eine ganze Weile weiter, aber die Pausen wurden langsam länger und wir konnten uns ihnen immer mehr nähern. Am Vormittag traf dann auch eine reguläre Trekkinggruppe bei uns ein und verweilte für einige Zeit mit uns bei den Chimps. Dann allerdings mussten sie schon wieder weiter und wir waren froh, dass wir unsere private Tour gebucht hatten.

Wir waren überrascht wie intensiv die Begegnung mit den Schimpansen war und wie viel Ähnlichkeit in ihrem Verhalten sie doch mit uns Menschen haben. Bei dem ganzen kreuz und quer durch den Dschungel dachte ich, dass ich auf einmal Probleme mit meinen Füßen bekomme doch der Schuldige war etwas anderes. Meine Schuhe begannen sich langsam aber sicher an den Sohlen aufzulösen. Dem Ganzen schenkte ich aber keine weitere Beachtung denn schlimmer, so dachte ich, könnte es nicht werden. Weit gefehlt...

Common chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Common chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Common chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Um die Mittagszeit machten die Schimpansen plötzlich Siesta. Überall um uns lagen sie auf dem Boden herum und hielten ein Schläfchen. Uns kam das gerade recht denn wir waren in zwischen auch ziemlich erschöpft. Über 500 Fotos hatte ich schon im Kasten; wie war das bloß bevor es Digitalkameras gab...? Nun hatte ich auch ein wenig Zeit mir meine Schuhe näher zu betrachten und das verhieß nichts Gutes. Auf breiter Front bröselten die Sohlen vom Rest der Schuhe und hingen in großen Lappen herunter.

the end of my trekking shoesthe end of my trekking shoesthe end of my trekking shoes, Kibale National Park, Fortl Portal, Uganda, Africa
das Ende meiner Trekkingschuhe, Kibale-Nationalpark, Fortl Portal, Uganda, Afrika
Common chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Common chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Common chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika

Mit Hilfe der Schnürsenkel versuchte ich gerade sie fester am Rest der Schuhe zu fixieren da ging auch schon die wilde Hatz wieder los. Schätzungsweise 30-40 Chimps versammelten sich um uns herum und es kam mit wildem Geschrei zu einem Showdown mit einer anderen Schimpansengruppe, von der wir allerdings nicht zu sehen bekamen.

Es ging wohl um Revierstreitigkeiten und unser Trupp nutze schamlos unsere Anwesenheit aus und gewann die Schlacht kampflos, da die andere Gruppe nicht an Menschen gewöhnt und vor uns Angst hatte. Derweil gesellte sich wieder eine normale Trekkinggruppe zu uns, verschwand dann aber auch nach einiger Zeit.

screaming Common chimpanzee, Pan troglodytesscreaming Common chimpanzee, Pan troglodytesscreaming Common chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Common chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytesCommon chimpanzee, Pan troglodytes, Kibale National Park, Fort Portal, Uganda, Africa
Schimpanse, Pan troglodytes, Kibale-Nationalpark, Fort Portal, Uganda, Afrika
Der Clan zerfiel wieder in kleinere Gruppen und erneut ging es querfeldein durch den Dschungel. So langsam begannen sich auch Beates Schuhe aufzulösen. Später erfuhren wir von unserem Guide Dani das es immer wieder vor kommt das Besucher mit lange nicht genutzten Trekkingschuhen kommen, die sich dann hier im Dschungel in ihre Einzelteile zerlegen. Davon hatte ich noch nie etwas gehört und das dies so extrem ausfällt hätte ich auch nicht gedacht.

Für mich wurde es jetzt immer schwerer den Schimpansen zu folgen und selbst Fixierung mit Kabelbindern quer durch Sohle und Schuh sowie andere Versuche scheiterten eine brauchbare Lauffläche zu erzeugen. Gegen 15:00 Uhr mussten wir dann notgedrungen die Chimps ziehen lassen und unsere Tour abbrechen.

Zurück zur Rangerstation waren es jetzt noch 4-5 km querfeldein. Dies war aber mit unseren Schuhen ein Ding der Unmöglichkeit. Glücklicherweise befanden wir uns gerade an einer Stelle an der ein befahrbarer Waldweg den Dschungel querte und wir konnten über Funk unser Taxi Dani bestellen.

So hatte unser Trip ein jähes Ende. Wir waren aber nicht enttäuscht da unsere Erlebnisse so sensationell und kaum zu steigern waren. Auch hörten wir von unserem Ranger, das viele andere Gäste schon vorher genug hätten und er nichtglaube, dass wir noch Neues hätten zu sehen bekommen. Uns fehlten lediglich noch ein paar Mütter mit ihren Babys, aber wir wollen ja nicht mit unseren Ansprüchen übertreiben... ;-)

the end of my trekking shoesthe end of my trekking shoesthe end of my trekking shoes, Kibale National Park, Fortl Portal, Uganda, Africa
das Ende meiner Trekkingschuhe, Kibale-Nationalpark, Fortl Portal, Uganda, Afrika

Glücklich und zufrieden kehrten wir zurück zur Lodge und gönnten unseren geschundenen Körpern eine Erholung. Nach einer Tanzdarbietung der einheimischen Bevölkerung und dem Dinner rief wieder frühzeitig das Bett.

Hier findet ihr einen Kalender aus meinen besten Berggorilla- und Schimpansenbildern auf Amazon

Am nächsten Morgen ging die Reise weiter Richtung Queen Elizabeth National Park. Nachdem wir den Kibale Forest verlassen hatten bogen wir, anstatt der Hauptstrasse Richtung Fort Portal zu folgen, links ab und es ging durch eine schöne Landschaft mit grünen Hügeln und einigen Kraterseen. Später folgten dann Bananenplantagen und wir konnten eine Menge der bekannten „Bananenfahrräder“ auf der Piste beobachten.

Lake NkurubaLake NkurubaLake Nkuruba, Bunyaruguru Crater Lakes region, Uganda, Africa
Lake Nkuruba, Bunyaruguru Crater Lakes region, Uganda, Afrika
banana bikebanana bikebanana bicycle, Bunyaruguru Crater Lakes region, Uganda, Africa
Bananenfahrrad, Bunyaruguru Crater Lakes region, Uganda, Afrika

Zum Mittagessen hielten wir in einem größeren Ort und kehrten in ein Einheimischenlokal ein und testeten die lokale Küche... Auf einem Markt konnte ich noch ein paar gebrauchte Trekkingschuhe kaufen da ich ja jetzt nur noch mit leichten Sommerschuhen unterwegs war und noch das Gorillatrekking vor mir hatte. Bei Beate sah es da besser aus. Sie hatte noch ein 2tes Paar Laufschuhe dabei.

Am frühen Nachmittag erreichten wir den QENP und machten am Äquatorsymbol das obligatorische Foto. Leider blieb uns aufgrund des diesigen Wetters ein Blick auf die Mondberge bzw Ruwenzori-Gebirge verwehrt. Dann checkten wir erst einmal im nächsten Camp, der „The Bush Lodge“, ein.

Beschreibung Lodge: Tended Camp, schöne Safarizelte mit großen Betten, einer außen liegenden Dusche, sowie einem Balkon mit tollen Blick auf einem Nebenarm des Kazinga-Kanals. Es können hier regelmäßig große Elefantenherden am Ufer beobachtet werden. Auch Schreiseeadler und die selten zu sehenden „Giant Forest Hogs“ konnten wir erblicken.

http://www.naturelodges.biz/the-bush-lodge/

The Bush LodgeThe Bush LodgeThe Bush Lodge, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa

The Bush Lodge, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
The Bush LodgeThe Bush LodgeThe Bush Lodge, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa

The Bush Lodge, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
Nach einer längeren Pause erkundeten wir am späteren Nachmittag diesen Teil des Parks. Wir hatten Glück und konnten ein paar Löwen entdecken. Zwar fing es an zu regnen aber trotzdem gelangen ein paar schöne Fotos. 

two lioness in grasslandtwo lioness in grasslandtwo lion in grassland during rain, Panthera leo, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa

zwei Loewe in hohem Gras bei Regen, Panthera leo, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
Am nächsten morgen setzen wir das Gameviewing fort und fanden die Raubkatzen auch wieder. Diesmal jedoch deutlich schlechter zu sehen und umringt von anderen Fahrzeugen, deren Insassen verzweifelt einen Blick auf sie erhaschen wollten. Nachmittags stand eine Bootsfahrt, diesmal auf dem Kazinga-Kanal, auf dem Programm. Ähnlich wie in Murchison Falls gab es wieder eine Menge am Ufer zu entdecken. Ein späterer Nightgamedrive war dafür weniger erfolgreich. 

Hippopotamus, Hippopotamus amphibiusHippopotamus, Hippopotamus amphibiusHippopotamus, Hippopotamus amphibius, Kazinga Channel, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa
Nilpferd oder Flusspferd, Hippopotamus amphibius, Kazinga-Kanal, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
herd of African bush elephantherd of African bush elephantherd of African bush elephants, Loxodonta africana, Kazinga Channel, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa
Herde Afrikanischer Elefanten, Loxodonta africana, Kazinga-Kanal, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
Am folgenden Morgen fuhren wir weiter in die Ishasha-Region des QENP die besonders bekannt für ihre baumkletternden Löwen ist. Gleich zu Beginn konnten wir einen Löwenpascha entdecken, der seinem Weibchen, die ein kleines erlegtes Warzenschwein im Maul hatte, folgte. Da die Löwin quer über die auch als Durchgangsstrasse genutzte Piste lief musste ein LKW scharf bremsen. Das ging gerade noch einmal gut und zeigte an diesem Beispiel wieder einmal weshalb unbedingt die geplante große Strasse durch die Serengeti verhindert werden muß.

Von entgegenkommenden Tourguides hatte Dani gehört in welchem Baum sich z.Zt. Löwen aufhielten und wir machten uns gleich auf den Weg dort hin. Es ist schon ein ungewöhnliches Bild einen Löwen, ähnlich wie ein Leopard, auf einem Ast hoch oben in einem Feigenbaum liegen zu sehen. Es gibt hier in dieser Region ganz bestimmte Bäume die von den Löwen genutzt werden und denen ein eigener Rundweg folgt.

tree climbing lionesstree climbing lionesstree climbing lion, Panthera leo, Ishasha Sector, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa

Baum kletternder Loewe, Panthera leo, Region Ishasha, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
Anders als sonst wohl meistens üblich fuhren wir nicht sofort weiter nach Bwindi sondern übernachteten in der Region. Nachdem wir in der „Ishasha Jungle Lodge“ eingecheckt und etwas ausgeruht hatten machten wir uns gleich wieder auf den Weg.

Lodgebeschreibung: nette wenig frequentierte Lodge der Mittelklasse mit sauberen Zimmer und sehr nettem Personal, etwas außerhalb des Parks in der Nähe des Gates gelegen.

http://ugandajunglelodges.com/ishasha/

Ishasha Jungle LodgeIshasha Jungle LodgeIshasha Jungle Lodge, Ishasha Sector, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa

Ishasha Jungle Lodge, Region Ishasha, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
Ishasha Jungle LodgeIshasha Jungle LodgeIshasha Jungle Lodge, Ishasha Sector, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa

Ishasha Jungle Lodge, Region Ishasha, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
Wieder waren große Teile des Parks abgebrannt aber es gab auch Regionen die nicht so ein trauriges Bild hinterließen. Erst ging es an den Ishasha-River, dem Grenzfluss zum Kongo. Wir steuerten die ungenutzte Campsite am Fluss an und machten es uns dort gemütlich. Von einer Bank aus gab es kämpfende Hippos direkt vor unserer Nase und Colobus-Affen hoch über uns in den Bäumen zu beobachten.

fighting Hipposfighting Hipposfighting Hippopotamus, Hippopotamus amphibius, Ishasha Sector, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa
kaempfende Nilpferde oder Flusspferde, Hippopotamus amphibius, Region Ishasha, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
Später suchten wir noch einmal die Löwen auf. Diese waren inzwischen vom Baum herabgestiegen und checkten vom hohen Gras aus die Lage. Kurz vor Sonnenuntergang passierten wir noch einen Hyänenbau, an dem sich einige Jungtiere herum trollten. Wie schon zuvor blieb am Abend viel zu wenig Zeit um den Tag Revue passieren zu lassen denn schon übermannte uns die Müdigkeit und wir entschwanden in tierische Träume.

two young spotted hyenas, Crocuta crocutatwo young spotted hyenas, Crocuta crocutatwo young spotted hyenas, Crocuta crocuta, Ishasha Sector, Queen Elizabeth National Park, Uganda, Africa
zwei junge Tuepfelhyaenen, Crocuta crocuta, Region Ishasha, Queen-Elizabeth-Nationalpark, Uganda, Afrika
Den 8ten Tag verbrachten wir wieder zur Hälfte im Auto. Nach einem Early-Morning-Gamedrive kam der Transfer zum Bwindi Impenetrable National Park. Unsere Unterkunft hier war die “The Engagi Lodge “. Nachmittags erkundete ich ein wenig den angrenzenden Regenwald und den kleinen Ort Buhoma.

Lodgebeschreibung: Tolle Lodge der gehobenen Klasse. Schöne einzeln gelegene große Cottages mit Balkon Richtung Urwald. Stilvolles Restaurant mit gutem Essen, Bar und riesiger gemütlicher Terrasse. Beste Lodge auf unserer Tour.

http://www.engagilodge.com

The Engagi LodgeThe Engagi LodgeThe Engagi Lodge, Bwindi Impenetrable National Park, Buhoma, Uganda, Africa

The Engagi Lodge, Bwindi Impenetrable National Park, Buhoma, Uganda, Afrika
The Engagi LodgeThe Engagi LodgeThe Engagi Lodge, Bwindi Impenetrable National Park, Buhoma, Uganda, Africa

The Engagi Lodge, Bwindi Impenetrable National Park, Buhoma, Uganda, Afrika
Am folgenden Morgen stand das nächste große Highlight unserer Reise, das Gorillatrekking, auf dem Programm. Von Buhoma aus kann man drei verschiedene habituierte Gruppen besuchen. Die Erste war durch eine relativ kurze und leichte Wanderung zu erreichen. Zur Zweiten war schon ein etwas steileres und schwierigeres Gelände zu bewältigen und zur Dritten musste man sogar erst ein Stück fahren und noch einmal einen Schwierigkeitsgrad drauf rechnen.

Eine Berggorillagruppe darf von maximal 8 Touristen besucht werden. Am Treffpunkt, der Rangerstation, versammelten sich 16 Gäste. Wie wir von Dani erfahren konnten hatten die Fahrerguides ein wenig die Möglichkeit mit den Rangern die Gruppen auszuhandeln und sie gab uns, anders als die anderen Guides ihren Gästen, die Möglichkeit selbst zu wählen.

Die leichte Gruppe war schnell an noch ältere als uns und Fußkranke vergeben... Der Rest drängte in die zweite, mittelschwere Gruppe und für die dritte Gorillafamilie fanden sich zunächst keine Interessenten. Da keimte in uns der Gedanke, wenn wir uns für diese Familie entscheiden würden, wir die eindrucksvollen Tiere ganz für uns alleine hätten. Wir schlugen zu denn wann hat man schon die Möglichkeit ein privat geführtes Gorillatrekking zu bekommen...Sicherlich wären vielleicht auch andere auf den Gedanken gekommen hätten sie etwas davon gewusst, danke Dani.

Wir fuhren also Richtung Ruhija, waren aber schon nach 10 min am Startpunkt. Dann ging es etwa eine Stunde durch bewirtschaftete Hänge steil bergauf bevor wir die Dschungel- bzw die Nationalparkgrenze erreichten. Von hier aus sollte es nicht mehr weit sein aber wir mussten gleich vom Weg ab und uns durch eine wesentlich dichtere Vegetation als beim Schimpansentrekking kämpfen. So dauerte es noch einmal eine halbe Stunde bevor wir die Tracker, das sind die Leute die morgens, bevor die Touristen kommen, nach den Berggorillas suchen, erreichten.

Jetzt wurden wir die letzten Meter an die Primaten heran geführt und die „Stoppuhr“ startete, denn man hat ja nur eine teure Stunde Zeit bei den Tieren. In sehr dichtem Gestrüpp ruhte die Gorillafamilie und es war schwierig, einen freien Blick auf die Erwachsenen zu erhaschen. Es war völlig anders als bei meinem Besuch vor einigen Jahren wo wir diese bei relativ offenem Bewuchs, während des Fressens, beobachten konnten.

Zur Entschädigung tobten dafür die Kleinen durch die Äste und nutzten sie zT als Schaukel. So etwas hatte ich dafür das letzte Mal auch nicht. Ein tolles und zugleich amüsantes Erlebnis was man nicht mehr missen will. Wenn wir uns hier aber mit 8 Personen aufgehalten hätten wäre es sicherlich zu einem großen Gedränge gekommen. Unangenehm war noch die Tatsache, dass wir ständig von Ameisen angegriffen und gebissen wurden. Das allerdings möchte man missen...

way thru the jungle at Gorilla trekkingway thru the jungle at Gorilla trekkingway thru the jungle at Gorilla trekking, Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Africa
Weg durch den Dschungel beim Gorilla trekking, Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Afrika
Baby mountain gorillaBaby mountain gorillajuvenile mountain gorilla [Gorilla beringei beringei], Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Africa

Kleiner Berggorilla [Gorilla beringei beringei], Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Afrika
Baby mountain gorillaBaby mountain gorillajuvenile mountain gorilla [Gorilla beringei beringei], Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Africa

Kleiner Berggorilla [Gorilla beringei beringei], Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Afrika

Viel zu schnell verging die Zeit und nach 50 min meinte der Ranger das unsere abgelaufen sei. Etwas irritiert, da ich auch auf die Uhr geschaut hatte, sagte ich, dass wir doch noch 10 min hätten. Doch der Ranger blieb dabei das wir jetzt fertig hätten. Normalerweise nehme ich es nicht so genau mit der Zeit aber bei dem Preis uns fast 20% derselben vor zu enthalten, damit war ich nicht einverstanden und leistete rigorosen Widerstand... Nach massivem Protest wurde uns noch etwas Zeit gewährt und die schönste Fotoserie gelang mir erst jetzt...

Dann brachen wir zum Rückweg auf und nach kürzester Zeit erreichten wir einen Weg und waren froh die letzten Ameisen abschütteln zu können. Mitten im Urwald verspeisten wir bei einer Pause unser Lunchpaket bevor wir nach 45 min Abstieg wieder das Tal erreichten. Den Nachmittag relaxten wir auf unserer Terrasse und beobachteten den Regenwald und die Vögel in der Nähe.

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Gerne hätte ich am nächsten Morgen den Bwindi Impenetrable National Park noch weiter erkundet doch privates Wandern im Urwald ist verboten und ein kurzer selfguided Trail war aufgrund der nahen Berggorillas leider auch gesperrt. So machten wir uns am späteren Vormittag auf den Weg Richtung Lake Bunyonyi. Ein bisschen Hoffnung hatte ich noch auf etwas Regenwaldabenteuer von der Strasse aus, da wir diesen noch eine ganze Weile queren mussten.

So ließ uns Dani unterwegs einige Male aussteigen und wir legten ein Stück zu Fuß auf der Strasse zurück. Dabei gab es noch verschiedene Affenarten, Schmetterlinge und einen Turaco zu entdecken. In der Nähe eines Dorfes zeigten uns Kinder noch ein Dreihornchamäleon, natürlich nicht ohne Hintergedanken... Zu Mittag aßen wir in einer kleinen einheimischen Küche bei Ruija.

rain forestrain forestrain forest of Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Africa
Regenwald des Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Afrika
Jackson's three-horned chameleon, Trioceros jacksoniiJackson's three-horned chameleon, Trioceros jacksoniiJackson's three-horned chameleon, Trioceros jacksonii, Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Africa

Dreihornchamaeleon oder Jacksons Chamaeleon, Trioceros jacksonii, Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Afrika
lunch in local restaurantlunch in local restaurantlunch in local restaurant, Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Africa
Mittagessen in einem localen Restaurant, Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Afrika
rain forestrain forestrain forest of Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Africa
Regenwald des Bwindi Impenetrable National Park, Uganda, Afrika
Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir die Arcadia Lodge mit schönem Blick auf den Lake Bunyonyi.

Lodgebeschreibung: riesiger Garten und toller Blick auf den See, untere Mittelklasse mit sauberen aber lieblos eingerichteten Zimmern, mittelmäßiges Restaurant, schwächste Lodge der Tour

http://www.arcadialodges.com/lake-bunyonyi.html

Arcadia Lodge Lake BunyonyiArcadia Lodge Lake BunyonyiArcadia Lodge Lake Bunyonyi, Uganda, Africa

Arcadia Lodge Bunyonyi-See, Uganda, Afrika
Arcadia Lodge Lake BunyonyiArcadia Lodge Lake BunyonyiArcadia Lodge Lake Bunyonyi, Uganda, Africa

Arcadia Lodge Bunyonyi-See, Uganda, Afrika
Da uns am darauffolgenden Tag wieder eine lange Fahrt bevor stand und wir unbedingt frühzeitig an unserem Ziel sein wollten verzichteten wir auf eine weitere Erkundung das Sees. Wir benötigten mit einer kurzen Mittagspause und einem Fotostopp bei einer Herde der beeindruckenden Watussirinder etwa 6 Stunden für die Strecke bis zum Lake Mburo National Park. Hier war erneut eine Lodge der Arcadia-Gruppe unser Anlaufpunkte.

Lodgebeschreibung: bessere der beiden Arcadia-Lodgen, schön mitten im Park direkt am See gelegen, gute Küche

http://www.arcadialodges.com/lake-mburo.html

Arcadia CottagesArcadia CottagesArcadia Cottages, Lake Mburo National Park, Uganda, Africa

Arcadia Cottages, Lake Mburo National Park, Uganda, Afrika
Arcadia CottagesArcadia CottagesArcadia Cottages, Lake Mburo National Park, Uganda, Africa

Arcadia Cottages, Lake Mburo National Park, Uganda, Afrika

Ankole-Watusi or Ankole longhornAnkole-Watusi or Ankole longhornAnkole-Watusi, also known as Ankole longhorn, Lake Mburo National Park, Uganda, Africa
Watussirinder oder Ankolerind, Lake Mburo National Park, Uganda, Afrika

banana plantation near Lake Mburobanana plantation near Lake Mburobanana plantation near Lake Mburo National Park, Uganda, Africa
Bananenplantage nahe Lake Mburo National Park, Uganda, Afrika
picninc at view point of Lake Mburopicninc at view point of Lake Mburopicninc at view point of Lake Mburo National Park, Uganda, Africa
Picknick am Aussichtspunkt des Lake Mburo National Park, Uganda, Afrika
Wieder einmal waren wir von einem Nationalpark hier in Uganda sehr angetan. Der Park ist zwar nur sehr klein, verfügt aber wie schon die anderen über eine hohe Tierdichte und große Vielfalt verschiedener Arten. So kommen nur hier in Uganda Zebras und Impalas vor. Wir verzichteten auf die geplante Bootsfahrt zugunsten zweier Night-Game-Drives und sollten dies nicht bereuen. Es zeigten sie einige seltene Tierarten wie zB Pinselohrschweine, große Weißschwanzmangusten, Buschbabys und sogar ein Leopard. Nur der einsame, hier alleinlebende Löwe ließ sich nicht blicken.

Zu früh hatte ich meine Kamera verpackt aber es war auch einmal schön die Tiere nicht nur durch den Sucher zu beobachten. Schweren Herzens verließen wir den Park an unserem letzten Urlaubstag Richtung Entebbe. Unser letzter Stopp waren die „Mabamba Swamps“ wo wir auch ein letztes Mal versuchen wollten einen Schuhschnabelstorch zu entdecken. Doch es war uns nicht vergönnt und so mussten wir die Heimreise ohne eine Sichtung dieses letzten Tieres auf unserer Liste antreten...

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei unserer Guide(in) Dani Baier von „Whistling Duck“ für ihre angenehme und kompetente Führung bedanken, sie ist uns auf der Tour ein Freund geworden. So auch bei Katrin Brück von Abendsonne Afrika für ihre informative Beratung.

Um viele weitere Bilder unserer Reise und der Lodgen zu sehen bitte hier klicken. Die Tieraufnahmen findet ihr unter dem Menuepunkt "wildlife". Man kann aber auch die Fotos im Reisebericht anklicken und erreicht so die Bildersammlung zum entsprechenden Thema.

 

iwanowski


Comments

6.Diane(non-registered)
lieber jürgen
inspiriert durch deinen bericht und den tollen tipp mit abendsonneafrika.de habe ich es endlich auch nach uganda geschafft. und rate wer mich am 12.9. in entebbe in empfang genommen hat? dani!
es war eine großartige reise und ich schwelge seit meiner rückkehr in herrlichsten erinnerungen.
leider brauchen mein blogpost und meine bilder noch eine weile, sind aber in arbeit.
nochmals danke, dass du mich zu dem trip beflügelt hast.
liebe grüße - diane
4.Diane(non-registered)
Vielen Dank! Großartiger Bericht. Scharre quasi mit den Füßen auf dem Boden "will auch".
2.travel4pictures
Danke schön :-)
1.Christoph Salzmann(non-registered)
Sensationell! Diese Fotos wecken Reiselust...
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